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Probleme mit 'Big Data': Smartphones brauchen smarte Nutzer

Wir sind alle so vertraut mit den Sicherheitsfeatures unserer Smartphones, wie z.B. der Erfassung von Fingerabdrücken, dass es sich manchmal anfühlt, als würden wir in einem Geheimagenten-Film aus den 80er Jahren mitspielen. Diese Features sorgen dafür, dass sich niemand unerlaubt Zugang zu unseren digitalen Existenzen verschafft. Sollten wir unser Handy verlieren oder sollte es gestohlen werden, vertrauen wir darauf, dass unsere größte Sorge ein ungeplanter Trip zum näch‍‍‍sten Handyladen sein wird; und wiegen uns in Sicherheit, dass schon keine fremde Person Zugriff auf unsere ungefilterte Sammlung von Selfies bekommt. Was vielen Nutzern von Smartphones allerdings nicht bewusst ist, ist die Gefahr, die im Inneren unserer Smartphones auf uns wartet – beispielsweise in Form von den von uns so geliebten Apps.

20. A‍‍‍pril 2018

7/10 Apps geben
die Daten ihrer Nutzer
weiter - weil wir es
ihnen erlauben.

‍‍‍Der jüngste Facebook/Cambridge Analytica Skandal hat wieder einmal gezeigt, dass Nutzer aufpassen müssen, dass ihre persönlichen Daten auch über die physische Welt hinaus sicher sind. Laut Forbes geben 7/10 Apps die Daten ihrer Nutzer weiter – und das gruselige daran ist, dass wir unseren Apps genau das erlauben.

Denn sind wir einmal ehrlich: Wenn wir ungeduldig auf den Download der neusten Trend-App warten, ist das letzte, was wir tun wollen, ewig lange AGBs zu lesen – auch wenn in diesen genau aufgelistet wird, auf welche Daten wir der App den Zugriff gestatten. Überwältigende 87,5% der 200 beliebtesten Apps – sowohl kostenlose als kostenpflichtige – weisen mindestens ein risikoreiches Verhalten auf, wenn es darum geht, Daten mit Dritten zu teilen. Wir werden von unseren eigenen Smartphones ausgetrickst – oder zumindest von den Apps, die wir herunterladen.

Fragen wir uns doch mal selbst… braucht eine Taschenlampen-App wirklich Zugriff auf unseren GPS-Standort? Wir wollen doch nur die Schlüssel in unserer Tasche finden. Braucht eine Wörterbuch-App Zugriff auf unsere Telefonnummer, um uns die Definition des Wortes „nichtsahnend“ zu verraten? Leider können wir uns nicht mehr darauf verlassen, dass Apps unsere Daten nur sammeln, um ihre Funktionalität zu verbessern. Es geht inzwischen möglicherweise um etwas viel größeres – es geht um „Big Data“.

Natürlich ist mein Vorschlag nicht, dass wir auf unsere Lieblings-Apps verzichten sollten. Smartphones und Apps sind heutzutage zweifellos unverzichtbare Werkzeuge, um uns unseren Alltag zu erleichtern. Aber als Nutzer müssen wir aufmerksamer sein und sachkundige Entscheidungen über unsere digitale Sicherheit treffen – so, wie wir das auch in der physischen Welt tun. Die Moral der Geschichte ist, sich die Annehmlichkeiten des digitalen Zeitalters gern zu eigen zu machen – aber dabei etwas aufmerksamer zu sein. Ansonsten wird Big Brother zuschauen … verkleidet als Angry Bird.


The Register: How many mobile apps collect data on users? Oh … nearly all of them
theregister.co.uk/2014/02/21/appthority_app_privacy_study

Forbes: 70% Of Mobile Apps Share Your Data With Third Parties
forbes.com/sites/leemathews/2017/06/13/70-percent-of-mobile-apps-share-your-data-with-third-parties

Im Blog von collab-ed, einer mehrfach ausgezeichneten, internationalen Werbeagentur: Probleme mit 'Big Data': Smartphones brauchen smarte Nutzer
Im Blog von collab-ed, einer mehrfach ausgezeichneten, internationalen Werbeagentur: Probleme mit 'Big Data': Smartphones brauchen smarte Nutzer

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